Expertenmeinung

K400 bietet Ihnen Abwechslung im Alltag

K400 pro Gourmet - ein neues Produkt für ältere Menschen mit Mangelernährung

Essen und Trinken sind für Menschen von großer Bedeutung - Mahlzeiten können Freude und Genuss bereiten. Sie bieten Anlass für soziale Kontakte, außerdem strukturieren sie den Tag. Doch Essen und Trinken ist noch weit mehr: Die Ernährung hat einen recht großen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden eines älteren Menschen.

Warum alte Menschen nicht richtig essen

Jedoch: Verschiedene Faktoren erschweren bei alten und besonders bei pflegebedürftigen Menschen die Nahrungsaufnahme und erhöhen deren Risiko für eine Mangel- ernährung mit all ihren negativen Auswirkungen: Physiologische Verände-rungen wie nachlassender Appetit und reduziertes Durstgefühl oder die eingeschränkte Geruchs- und Geschmackswahrnehmung nehmen die Lust auf die Mahlzeiten, schlecht sitzende Zahnprothesen oder Zahnschmerzen führen zu einer reduzierten Nahrungsaufnahme, Nahrung kann nicht mehr in ausreichendem Maß verwertet und Gewichtsschwankungen können kaum mehr kompensiert werden. Soziale Faktoren wie der Verlust des Partners oder der gewohnten Umgebung beeinträchtigen ebenfalls das Ernährungsverhalten.
Erkrankungen beeinflussen Energiebedarf

Eine weitere wesentliche Rolle bei der Entwicklung einer Mangelernährung im Alter spielen Krankheiten und körperliche Beeinträchtigungen. Viele Erkrankungen beeinflussen den Energiebedarf und die Stoffwechselfunktionen: Ein erhöhter Energiebedarf besteht bei Menschen, die mehrfach und/oder sehr schwer erkrankt sind und beispielsweise an malignen Tumoren, akuten beziehungsweise chronischen Infektionen oder Herzinsuffizienz leiden. Ein Schlaganfall kann dann in einer Mangelernährung resultieren, wenn als dessen Folge die Kau- und Schluckfunktionen beeinträchtigt sind. Auch Erkrankungen, die mit einer eingeschränkten Mobilität einhergehen, und psychische Veränderungen wie Depressionen und Demenz führen zu einer Appetitminderung und einer reduzierten Nahrungsaufnahme - in späteren Stadien der Demenz kann es sogar bis zur vollständigen Nahrungsverweigerung kommen.
Häufig betroffen: Bewohner von Altenpflegeeinrichtungen

Besonders Menschen, die in Altenpflegeeinrichtungen leben, sind häufig von Mangelernährung betroffen: Sie unterliegen in ihrer Nahrungsversorgung den Gepflogenheiten und den kulinarischen Angeboten der Einrichtung. Starre Zeiten zur Einnahme der Mahlzeiten, eine kleine Auswahl sowie ein geringer bis kein Einfluss auf die Portionsgröße lassen wenig Spielraum für individuelle Wünsche und Bedürfnisse. Oft werden Mahlzeiten angeboten, die den Bewohnern nicht schmecken oder zu groß portioniert sind. Zwischen den Mahlzeiten bleibt jedoch wenig Zeit, eine versäumte Nahrungsaufnahme auszugleichen oder nachzuholen, da die meisten Wohnbereiche beziehungsweise die Einrichtungen selbst über keine Küche verfügen und zentral beliefert werden.
Mangelernährte sind anfälliger für Krankheiten

Die Folgen von Mangeler-nährung sind im Alter besonders gravierend. Sie reichen von körperlicher Schwäche, Müdigkeit und Antriebs- losigkeit über erhöhte Infektions- und Krankheits-anfälligkeit bis hin zu Pflege-bedürftigkeit und erhöhter Sterblichkeit. Aufgrund des Energie- und Eiweißmangels wird Muskel- masse abgebaut, was zu einer Verringerung der Mobilität und zu einem erhöhten Sturzrisiko führt. Mangelernährung beeinträchtigt die Wundheilung und begünstigt das sogenannte Wundliegen. Sie ist im Krankheitsfall mit einem erhöhten Komplikationsrisiko, längeren Klinik- aufenthalten und höheren Wiedereinweisungsraten verbunden. Und: Eine Mangelernährung wird mit einer reduzierten Lebensqualität und geringerem Wohlbefinden verbunden.
Trinknahrung ist bedarfs-, aber nicht bedürfnisorientiert

Doch wie kann man einer Mangelernährung entgegenwirken oder sie sogar beheben? Die Maßnahmen umfassen neben der frühzeitigen Erkennung von Menschen mit einem Risiko die Sicherstellung und Förderung der Ernährung und eine bessere Gestaltung des Umfelds und der Interaktionsbereiche. Daneben spielt bisher der Einsatz von Trinknahrung und energiereichen Zwischenmahlzeiten eine wichtige Rolle. Verfolgt man jedoch das Ziel, den Menschen nicht nur eine bedarfs-, sondern auch eine bedürfnisorientierte Ernährung zu ermöglichen, stößt man damit schnell an Grenzen. Denn Trinknahrung vermag kaum die Ansprüche zu erfüllen, die neben der reinen Nährstoffaufnahme üblicherweise an Lebensmittel gestellt werden - sinnliches Erleben, Genuss, Lebensfreude und Wohlbefinden kommen dabei zu kurz.

Ich bin mir sicher, dass mit K400 pro Gourmet eine Produktlinie angeboten wird, die einer Mangelernährung im Alter bestmöglich entgegenwirkt und das Leben für alle Beteiligten - ob Pflegebedürftiger oder Pflegender - wieder leichter und angenehmer macht.

Prof. Dr. Christel Bienstein

Unsere Lösung: K400 pro Gourmet

Von diesem Verständnis ausgehend wurde ein Produkt entwickelt, das sich sowohl am Bedarf als auch an den Bedürfnissen der Verbraucher orientiert und mit den verschiedenen Produktlinien auf die individuellen Wünsche und Anforderungen reagieren kann - ein Produkt, das nicht nur aussieht wie "normales" Essen, sondern auch so schmeckt. Bei seniorenfreundlicher Nahrungsmenge ist trotzdem gewährleistet, dass mit jeder Portion von 375 bis 412 Kilokalorien aufgenommen werden. Für mehr Abwechslung, Spaß und Genuss beim Essen gibt es K400 pro Gourmet in bisher elf verschiedenen Geschmacksrichtungen - wobei die Konsistenz des Gerichts den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Die Zubereitung ist schnell und einfach - und sogar in Einrichtungen ohne Küche möglich.

 

K400 pro Gourmet hilft gegen Mangelernährung im Alter und bringt schmackhafte Energie.